Auf Google recherchieren Menschen. Auf Amazon kaufen sie. Ein Thema kann bei Google zehntausende Suchen im Monat haben und auf Amazon trotzdem tot sein – weil niemand ein Produkt dazu sucht. Deshalb ist das Amazon.de-Suchvolumen die ehrlichere Zahl: Es misst Kaufabsicht, nicht Neugier.
Suche dein Thema samt Varianten und sieh dir das monatliche Amazon-Suchvolumen an. Faustregel für den deutschen Buchmarkt: Unter etwa 100 Suchen im Monat wird es eng, ab rund 500 wird es interessant. Wichtig ist die Summe verwandter Begriffe – „Sauerteig Buch", „Sauerteig Anleitung" und „Brot backen Sauerteig" bedienen dieselbe Nische.
Öffne die Top-Treffer und achte auf drei Dinge:
Der Bestseller-Rang lässt sich in Verkäufe umrechnen. Ein Rang von 20.000 auf amazon.de bedeutet grob zwei bis fünf Verkäufe am Tag, 200.000 dagegen nur noch etwa einen im Monat. Wie die Umrechnung funktioniert, steht im BSR-Leitfaden. Erst diese Zahl zeigt, ob in einer Nische wirklich Geld verdient wird.
Eine Nische ohne Konkurrenz ist selten eine Chance – meistens ist sie leer, weil dort niemand kauft. Aussagekräftig ist der Widerspruch: ordentliche Nachfrage bei schwacher Konkurrenz. Ein Buch mit wenigen Rezensionen, das trotzdem spürbar Umsatz macht, ist das stärkste Signal, das es gibt.
Das orange Bestseller-Abzeichen hängt nicht am Gesamtrang, sondern an Platz 1 einer Unterkategorie. In manchen Kategorien reichen dafür erstaunlich wenige Verkäufe. Ein Blick auf die Kategorie-Ränge der Top-Titel verrät, wie hoch die Hürde dort wirklich liegt.
Alle drei Schritte gehen von Hand – du brauchst pro Nische ungefähr eine halbe Stunde und bekommst das Suchvolumen trotzdem nicht. NischenScanner bündelt Nachfrage, Konkurrenz, Umsatz, Trend und Marge für amazon.de in einer Ansicht. Wie das Urteil zustande kommt, legt die Seite Bewertungskriterien offen.
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→ NischenScanner kostenlos testenPrüfe drei Dinge gemeinsam: echtes Amazon.de-Suchvolumen (Nachfrage), Rezensionen und Verlage der Top-Titel (Konkurrenz) und die aus dem Bestseller-Rang hochgerechneten Verkäufe (Umsatz). Nur wenn alle drei passen, ist die Nische wirklich profitabel.
Für den deutschen Buchmarkt gilt grob: unter 100 Suchen im Monat wird es schwierig, ab etwa 500 wird es interessant. Entscheidend ist die Summe aller verwandten Suchbegriffe, nicht ein einzelnes Keyword.
Meistens nicht. Fehlende Konkurrenz heißt in der Regel, dass dort niemand kauft. Gesucht ist die Kombination aus vorhandener Nachfrage und schwacher Konkurrenz – etwa Titel mit wenigen Rezensionen, die trotzdem regelmäßig verkaufen.
Amazon veröffentlicht es nicht. Daten-Dienstleister schätzen es aus dem Suchverhalten; NischenScanner zeigt geschätztes Amazon.de-Suchvolumen pro Keyword direkt in der Analyse.